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Flyertext:
Als das Ungdomshuset (dänisch: „das Jugendhaus“) am 12. November 1897 fertig gestellt wurde, dachte wohl niemand daran, dass es 110 Jahre später, am 5. März 2007 unter Polizeischutz, von vermummten Abrisskräften, abgerissen werden würde. 110 Jahre war das Ungdomshuset ein elementarer Bestandteil der dänischen Linken – bis vor 2 Monaten…
Nachdem das Haus in den frühen 80igern besetzt und von der Stadt offiziell als Jugendhaus anerkannt und zu einem Zentrum für alternative Kultur geworden war, verkaufte es die Stadt im Jahre 1999 an eine Aktiengesellschaft über die, die christliche Sekte „Faderhuset“ 2001 in Besitz des Hauses gelangte.
Da die Sekte das Grundstück benutzen wollte, kam es zu einem Jahre dauernden Rechtsstreit, denn auch die AktivistInnen des Ungdomshuset machten ihre Besitzansprüche geltend. 2006 entschieden die Gerichte zu Gunsten der Sekte so, dass am 1. März diesen Jahres das Jugendhaus von Anti-Terroreinheiten geräumt und am 5. März abgerissen wurde.
Als Reaktion auf die Räumung kam es zu zahllosen Demonstrationen, dem Bau und der Verteidigung von Barrikaden und gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der dänischen Polizei. Zahllose AktivistInnen die Sich der Polizei auf offner Straße entgegen stellten und all die Menschen, die sich während der Räumung im Haus befanden, wurden festgenommen und sitzen teilweise immer noch in Untersuchungshaft. Ihnen drohen nun Gefängnisstrafen bis zu 5 Jahren. 5 Jahre weil sie sich den kapitalistischen Besitzverhältnissen entgegengestellt und sich für selbstverwaltete Jugendzentren und Strukturen eingesetzt haben.
Da die Gefangenen selbst nicht die Gerichts- und Anwaltskosten tragen können, wollen wir sie mit den Einnahmen des Solikonzertes unterstüzen.
Doch es geht nicht nur um die Gerichts- und Anwaltskosten. Bis vor kurzem schien auch die Schließung des selbstverwalteten Jugendhaus Ost beschlossene Sache zu sein.
Wir müssen ein Zeichen setzen! Ein Zeichen für selbstverwaltete Jugendhäuser! Für alternative Freiräume in Kopenhagen, Freiräume in Wolfsburg, Freiräume überall!
Solidarität ist eine Waffe! Lasst sie uns nutzen!









ich freu mich schon ur aufs konzert…das wird uuur fett!!